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Mittwoch, 18. April 2012

Einfach irre (irre gut!)

Man mag es sich denken, aber ich habe ein Herz für Punkte. Punkte machen fröhlich; je tupfiger, umso besser. Das findet offensichtlich auch die Japanische Künstlerin Yayoi Kusama, die sich The Obliteration Room ausgedacht hat (obliteration: Auslöschung, Vertilgung). Man nehme: ein paar komplett weiß gestrichene Räume, zwei Wochen Zeit, ein paar Dutzend Kinder, und tausende von bunten Punktaufklebern. Das Foto unten wurde relativ früh im Prozess aufgenommen. Guck Dir die komplette Verwandlung an, es ist einfach irre toll.


Persönliche Randbemerkung: Ich habe immer gesagt, daß, wenn ich mal Kinder habe, ich eine Wand in meinem Haus in eine riesengroße Leinwand zum Bemalen umrüsten will. Meine Mutter und mein Mann teilten mir mit, daß dies eine vollkommen unsinnige Idee sei, da die Kinder niemals ihre Grenzen kennen würden und in der Folge überall im Haus auf Wände und Möbel malen würden. Ich frage mich, ob Yoyoi Kusama ähnliche Unterhaltungen mit ihren Lieben hatte und dann freundlich aber bestimmt ihr Projekt umgesetzt hat. Ich werde mir an ihr ein Beispiel nehmen und in abgeschossenen Ideen zukünftig öfter nach Inspiration für Größeres suchen.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Kreide auf dem Cover von O

Im Wartezimmer meiner Ärztin fiel mein Blick heute morgen auf die Februarausgabe des Oprah Magazine. Schaut Euch diese Titelseite an! Ich liebe einfach alles daran. Auf Oprahs Webseite ist ein Artikel über die Kreidekünstlerin Dana Tanamachi und das "Making Of" dieses Covers. Und Danas Portfolio mit Kreidekunst-Auftragsarbeiten ist einfach bezaubernd.


Mittwoch, 18. Januar 2012

Von der Pizza auf den Hund gekommen (im besten Sinne)

Beim Lieblingsladen Pizza essen zu gehen ist ja an und für sich schon nett. Aber beim Betreten besagten Ladens gestern habe ich beinahe einen kleinen Freudentanz aufgeführt, angesichts der recht unerwarteten Sichtung einer beachtlichen Stofftierparade, die sich zweimal durch den ganzen Laden zog: Katzen, Eichhörnchen, Ferkel und größtenteils Hunde (Dutzende und Dutzende von Hunden!). Alle handgemacht von zwei ortsansässigen Ladies, und zwar beinahe ausschließlich aus wiederverwerteten Stoffen: "Old shirts, brocade from the couch, clothes too nice to toss, the bits left after cutting out a dress pattern."



Die Kombo aus Kreativität, Wirtschaftlichkeit und Hundewelpen allein hat schon ausgereicht, die Pizzaauswahl für mich zur Nebensache werden zu lassen (ist ja auch logisch, wer kann sich schon auf eine Speisekarte konzentrieren, wenn über einem ein roter Hund mit weißen Tupfen sitzt??). Aber dann stellte sich auch noch heraus, daß die Vierbeiner adoptiert werden wollten (sollten)! Für überschaubare $30, wovon 100% den Greyhound Friends for Life zu Gute kommen. Ganz eindeutig eine super Sache, und demzufolge waren auch nur noch zwei Hunde übrig: Stilton and Feta.

Oh, habe ich erwähnt, daß die Hunde nach Käsesorten benannt waren? Richtig. Hier sind Brie und Raclette, beim öffentlichen Knutschen erwischt.


Wie auch immer: wir können Feta nächste Woche abholen, wenn alle Hunde (und Katzen, Eichhörnchen und Ferkel) mit ihren neuen Besitzern nach Hause gehen. Und: ich hatte heute ein Stück übriggebliebene Pizza zum Mittag. Oh, welch' Wonne!

Samstag, 22. Mai 2010

Seeigel und Erbsen

Ich hege eine lebenslange Faszination für die Formen, Texturen und Farben von Meerestieren. Ich habe vergessen, wonach ich suchte, als ich Heather Knights Etsy-Laden Element Clay Studio fand, aber wenn ich etwas Geld über hätte, würde ich es hier ausgeben. Ihre Schalen und dekorativen Kacheln sind von Schalentieren und Pflanzen inspiriert und aus feinstem Porzellan gefertigt.


Sind die Erbsenhülsenschalen nicht einfach entzückend? Ich stelle sie mir mit verschiedenen Ceviche-Sorten gefüllt vor.

Montag, 4. Januar 2010

Gemütlich in Genf

Auf unserem Trip nach Deutschland steckten wir kurzweilig in Genf fest, was sich allerdings als sehr nett herausstellte. Sicher, es war knackig kalt und wir hatten unser Gepäck nicht, aber wir liefen durch die Straßen und tranken vin chaude und genossen das Abenteuer.



In einem Schaufenster habe ich diese reizenden gestrickten Tassenschmeichler entdeckt. Eine hübsche Idee, und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können: Vor ein paar Wochen hatte ich beschlossen, endlich zu lernen, wie man Socken strickt — meinen unzulänglichen Strickkenntnissen und Mangel an Geduld zum Trotz. Aber dank Schweizer Pragmatismus weiß ich jetzt, was ich mache, wenn ich niemals mehr zustande kriege als den Schaft der Socke!



Frohes Neues Jahr, möge es gemütlich und kreativ sein!

Samstag, 19. Dezember 2009

Für Kaffee, Tee, Rumgrog

Diese lieben Hafenbecher brachte uns im letzten Jahr der Weihnachtsmann, damit wir Hamburg nicht so sehr vermissen müssen.



Sie stammen aus dem Keramik-Atelier von Hildburg Lucardis Wittke und eignen sich prächtig zum Stillen von Durst und Heimweh aller Art. Die Becher sind aus federleichter Keramik und die Hafenmotive in fröhlichem Pastell kommen so herrlich unhanseatisch daher.



Zum Glück ist es uns auch in diesem Jahr gegönnt, dem deutschen Norden zum Höhepunkt der Heißgetränke-Saison einen Besuch abzustatten, und so werden wir rund um Weihnachten den einen oder anderen Glühweinbecher leeren und zu gegebener Zeit munter ein Shanty anstimmen.



Und wer jetzt Lust auf einen steifen Grog bekommen hat, findet in Marions Kochbuch ein Rezept und lernt nebenbei ein bisschen Plattdeutsch.
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